Jesaja 51
17Raff dich auf, raff dich auf,
steh auf, Jerusalem! Du hast aus dem Becher des Zorns getrunken, den der Herr in der Hand hielt. Du hast aus dem betäubenden Becher getrunken und ihn geleert.A
18Da war von all den Söhnen, die sie gebar,
keiner, der sie geführt hat. Da war von all den Söhnen, die sie aufzog, keiner, der sie bei der Hand nahm.
19Beides hat dich getroffen
doch wer klagt schon um dich? -: Verheerung und Zerstörung, Hunger und Schwert. Doch wer tröstet dich schon?A
20An allen Straßenecken lagen deine Söhne hilflos da,
wie Wildschafe im Netz, überwältigt vom Zorn des Herrn, vom Schelten deines Gottes.
21Darum hör doch her, du Ärmste,
die du betrunken bist, aber nicht vom Wein:
22So spricht der Herr, dein Gott und Gebieter,
der für sein Volk kämpft: Schon nehme ich dir den betäubenden Becher aus der Hand, den Kelch meines Zorns; du sollst daraus nicht mehr trinken.
23Ich reiche ihn denen, die dich quälten,
die zu dir sagten: Wirf dich zu Boden, wir schreiten über dich weg. So musstest du deinen Rücken zum Fußboden machen, zum Weg für die, die über dich schritten.
52 1Wach auf, Zion, wach auf,
zieh das Gewand deiner Macht an! Zieh deine Prunkkleider an, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn Unbeschnittene und Unreine werden dich nicht mehr betreten.
2Schüttle den Staub von dir ab,
steh auf, du gefangenes Jerusalem! Löse die Fesseln von deinem Hals, gefangene Tochter Zion!
3Denn so spricht der Herr:
Umsonst wurdet ihr verkauft und ihr sollt nicht mit Geld losgekauft werden.
4Denn so spricht Gott, der Herr:
Nach Ägypten zog mein Volk einst hinab, um dort in der Fremde zu leben. Auch von Assur wurde es ohne Grund unterdrückt.
5Aber was erlebe ich jetzt - Spruch des Herrn -?
Man nahm mein Volk, ohne zu bezahlen, und nun prahlen seine Beherrscher - Spruch des Herrn -; ständig, jeden Tag wird mein Name gelästert.
6Darum soll mein Volk an jenem Tag meinen Namen erkennen
und wissen, dass ich es bin, der sagt: Ich bin da.
7Wie willkommen sind auf den Bergen
die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
8Horch, deine Wächter erheben die Stimme,
sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
9Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen,
ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
10Der Herr macht seinen heiligen Arm frei
vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.A
11Fort, fort! Zieht von dort weg!
Fasst nichts Unreines an! Zieht von dort weg! Haltet euch rein; denn ihr tragt die Geräte des Herrn.A
12Doch zieht nicht weg in Hast,
geht nicht fort in Eile; denn der Herr geht vor euch her und er, Israels Gott, beschließt auch euren Zug.
17Raff dich auf, raff dich auf,
steh auf, Jerusalem! Du hast aus dem Becher des Zorns getrunken, den der Herr in der Hand hielt. Du hast aus dem betäubenden Becher getrunken und ihn geleert.A
18Da war von all den Söhnen, die sie gebar,
keiner, der sie geführt hat. Da war von all den Söhnen, die sie aufzog, keiner, der sie bei der Hand nahm.
19Beides hat dich getroffen
doch wer klagt schon um dich? -: Verheerung und Zerstörung, Hunger und Schwert. Doch wer tröstet dich schon?A
20An allen Straßenecken lagen deine Söhne hilflos da,
wie Wildschafe im Netz, überwältigt vom Zorn des Herrn, vom Schelten deines Gottes.
21Darum hör doch her, du Ärmste,
die du betrunken bist, aber nicht vom Wein:
22So spricht der Herr, dein Gott und Gebieter,
der für sein Volk kämpft: Schon nehme ich dir den betäubenden Becher aus der Hand, den Kelch meines Zorns; du sollst daraus nicht mehr trinken.
23Ich reiche ihn denen, die dich quälten,
die zu dir sagten: Wirf dich zu Boden, wir schreiten über dich weg. So musstest du deinen Rücken zum Fußboden machen, zum Weg für die, die über dich schritten.
52 1Wach auf, Zion, wach auf,
zieh das Gewand deiner Macht an! Zieh deine Prunkkleider an, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn Unbeschnittene und Unreine werden dich nicht mehr betreten.
2Schüttle den Staub von dir ab,
steh auf, du gefangenes Jerusalem! Löse die Fesseln von deinem Hals, gefangene Tochter Zion!
3Denn so spricht der Herr:
Umsonst wurdet ihr verkauft und ihr sollt nicht mit Geld losgekauft werden.
4Denn so spricht Gott, der Herr:
Nach Ägypten zog mein Volk einst hinab, um dort in der Fremde zu leben. Auch von Assur wurde es ohne Grund unterdrückt.
5Aber was erlebe ich jetzt - Spruch des Herrn -?
Man nahm mein Volk, ohne zu bezahlen, und nun prahlen seine Beherrscher - Spruch des Herrn -; ständig, jeden Tag wird mein Name gelästert.
6Darum soll mein Volk an jenem Tag meinen Namen erkennen
und wissen, dass ich es bin, der sagt: Ich bin da.
7Wie willkommen sind auf den Bergen
die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
8Horch, deine Wächter erheben die Stimme,
sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
9Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen,
ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
10Der Herr macht seinen heiligen Arm frei
vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.A
11Fort, fort! Zieht von dort weg!
Fasst nichts Unreines an! Zieht von dort weg! Haltet euch rein; denn ihr tragt die Geräte des Herrn.A
12Doch zieht nicht weg in Hast,
geht nicht fort in Eile; denn der Herr geht vor euch her und er, Israels Gott, beschließt auch euren Zug.
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