Friday, May 2, 2014


Jesaja 6

8Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich! 9Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: 
Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen.  Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.A
10Verhärte das Herz dieses Volkes, 
verstopf ihm die Ohren,  verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht  und mit seinen Ohren nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt  und sich nicht bekehrt und nicht geheilt wird.
11Ich fragte: Wie lange, Herr? 
Er antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt,  die Häuser menschenleer,  bis das Ackerland zur Wüste geworden ist.
12Der Herr wird 
die Menschen weit weg treiben;  dann ist das Land leer und verlassen.
13Bleibt darin noch ein Zehntel übrig - 
auch sie werden schließlich vernichtet, wie bei einer Eiche oder Terebinthe,  von der nur der Stumpf bleibt, wenn man sie fällt. [Ihr Stumpf ist heiliger Same.]

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