Tuesday, April 29, 2014

Baruch 4

21Habt Vertrauen, meine Kinder, schreit zu Gott! Er wird euch der Gewalt entreißen, den Händen der Feinde.


22Denn ich erhoffe vom Ewigen eure Rettung; schon wurde mir vom Heiligen Freude zuteil wegen der Erbarmung, die bald zu euch kommt vom Ewigen, eurem Retter.

23In Trauer und in Tränen ließ ich euch ziehen, doch wird mir Gott euch wiederschenken zur Freude und zum Jubel für immer.

24Wie jetzt die Nachbarn Zions eure Gefangenschaft vor Augen haben, so werden sie bald die Rettung sehen, die von eurem Gott kommt; mit großer Herrlichkeit kommt sie zu euch und mit dem Glanz des Ewigen.

25Meine Kinder, ertragt geduldig den Zorn, der von Gott her über euch kam. Der Feind hat dich verfolgt, bald aber wirst du seinen Untergang sehen und den Fuß auf seinen Nacken setzen.

26Meine zarten Kinder mussten auf rauen Wegen ziehen. Sie wurden fortgeschleppt wie eine Herde, von Feinden geraubt.

27Habt Vertrauen, meine Kinder, schreit zu Gott! Denn er, der es verhängt hat, wird wieder an euch denken.

28Wie euer Sinn auf den Abfall von Gott gerichtet war, so zeigt nun zehnfachen Eifer, umzukehren und ihn zu suchen.

29Er, der über euch das Unheil gebracht hat, wird mit eurer Rettung euch ewige Freude bringen.

30Hab Vertrauen, Jerusalem! Der dir den Namen gab, er wird dich trösten.

31Unglück über jene, die dir Böses taten und über deinen Sturz sich freuten!

32Unglück über die Städte, zu deren Sklaven deine Kinder wurden! Unglück über jene Stadt, die deine Söhne als Sklaven aufgenommen hat!

33Wie sie sich freute über deinen Sturz, frohlockte über deinen Fall, so wird sie ihre eigene Verwüstung betrauern müssen.

34Ich nehme ihr den Jubel der Volksmenge; ihr Prahlen wandelt sich in Jammer.

35Denn Feuer vom Ewigen wird über sie kommen für viele Tage und Dämonen werden dort hausen für lange Zeit.

36Blick nach Osten, Jerusalem! Schau die Freude, die von Gott zu dir kommt.

37Siehe, deine Söhne, die du einst fortziehen ließest, kehren zurück; sie kommen, vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang, gesammelt durch das Wort des Heiligen; sie freuen sich über die Herrlichkeit des Herrn.

Sunday, April 27, 2014

Zefanja 3

9an jenem Tag rechne ich ab mit jedem, 
der über die Schwelle springt, mit allen, die das Haus ihres Herrn  mit Betrug und Gewalt anfüllen.
10An jenem Tag - Spruch des Herrn - 
hört man vom Fischtor her Geschrei und aus der Neustadt lautes Jammern  und von den Hügeln her großes Getöse.
11Jammert, ihr Bewohner der Senke! 
Denn das ganze Krämervolk verstummt,  alle Geldwechsler sind ausgerottet.
12In jener Zeit durchsuche ich Jerusalem mit der Laterne 
und rechne ab mit den Herren, die dick geworden sind auf ihrer Hefe und denken:  Der Herr tut weder Gutes noch Böses.
13Darum werden ihre Reichtümer geraubt 
und ihre Häuser verwüstet. Sie werden Häuser bauen, aber nicht darin wohnen;  sie werden Weinberge anlegen, aber den Wein nicht trinken.
14Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, 
er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter,  da schreit sogar der Kriegsheld auf.
15Ein Tag des Zorns ist jener Tag, 
ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens,  ein Tag des Dunkels und der Finsternis,  ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht,
16ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten 
und auf den hohen Zinnen.
17Da jage ich den Menschen Angst ein, 
sodass sie wie blind umherlaufen;  denn sie haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt  und ihr fettes Mark wie Kot.
18Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten 
am Tag des Zornes des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers  wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet allen Bewohnern der Erde ein Ende,  ein schreckliches Ende.

Saturday, April 26, 2014

Jesaja 35
1Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, 
die Steppe soll jubeln und blühen.
2Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, 
jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt,  die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen,  die Pracht unseres Gottes.
3Macht die erschlafften Hände wieder stark 
und die wankenden Knie wieder fest!
4Sagt den Verzagten: 
Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott!  Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung;  er selbst wird kommen und euch erretten.
5Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, 
auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
6Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, 
die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der Wüste brechen Quellen hervor  und Bäche fließen in der Steppe.
7Der glühende Sand wird zum Teich 
und das durstige Land zu sprudelnden Quellen. An dem Ort, wo jetzt die Schakale sich lagern,  gibt es dann Gras, Schilfrohr und Binsen.
8Eine Straße wird es dort geben; 
man nennt sie den Heiligen Weg. Kein Unreiner darf ihn betreten.  Er gehört dem, der auf ihm geht.  Unerfahrene gehen nicht mehr in die Irre.
9Es wird keinen Löwen dort geben, 
kein Raubtier betritt diesen Weg, keines von ihnen ist hier zu finden.  Dort gehen nur die Erlösten.
10Die vom Herrn Befreiten kehren zurück 
und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern.  Wonne und Freude stellen sich ein,  Kummer und Seufzen entfliehen

Friday, April 25, 2014

Jesaja 51
1Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt 
und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid,  auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet.
2Blickt auf Abraham, euren Vater, 
und auf Sara, die euch gebar. Er war allein, als ich ihn rief;  doch ich habe ihn gesegnet  und ihm viele Nachkommen geschenkt.
3Denn der Herr hat Erbarmen mit Zion, 
er hat Erbarmen mit all seinen Ruinen. Seine Wüste macht er wie Eden,  seine Öde wie den Garten des Herrn. Freude und Fröhlichkeit findet man dort,  Lobpreis und den Klang von Liedern.
4Horcht her, ihr Völker, 
hört auf mich, ihr Nationen! Denn von mir kommt die Weisung  und mein Recht wird zum Licht der Völker.A
5Plötzlich ist meine Gerechtigkeit da 
und von mir kommt die Hilfe. Mein Arm verschafft den Völkern ihr Recht;  auf mich hoffen die Inseln,  sie warten auf meinen Arm.A
6Blickt auf zum Himmel, 
betrachtet die Erde hier unten! Der Himmel zerflattert wie Rauch,  die Erde zerfällt wie ein Kleid;  ihre Bewohner sterben wie die Fliegen. Doch meine hilfreiche Gnade bleibt für immer bestehen,  meine Gerechtigkeit wird niemals erschüttert.
7Hört auf mich, die ihr das Recht kennt, 
du Volk, das mein Gesetz im Herzen trägt. Fürchtet euch nicht vor der Beschimpfung durch Menschen,  erschreckt nicht vor ihrem Spott!
8Denn man frisst sie, wie die Motte das Kleid, 
man frisst sie, wie die Schabe die Wolle. Doch meine Gerechtigkeit bleibt für immer bestehen  und von Generation zu Generation meine hilfreiche Gnade.
9Wach auf, wach auf, bekleide dich mit Macht, 
Arm des Herrn! Wach auf wie in den früheren Tagen,  wie bei den Generationen der Vorzeit! Warst du es nicht, der die Rahab zerhieb  und den Drachen durchbohrte?A
10Warst du es nicht, der das Meer austrocknen ließ, 
die Wasser der großen Flut, der die Tiefen des Meeres zum Weg gemacht hat,  damit die Erlösten hindurchziehen konnten?
11Die vom Herrn Befreiten kehren zurück 
und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern.  Wonne und Freude stellen sich ein,  Kummer und Seufzen entfliehen.
12Ich bin es, ja ich, der euch tröstet. 
Was hast du, dass du dich fürchtest vor sterblichen Menschen,  vor Menschen, die dahinschwinden wie Gras?
13Warum vergisst du den Herrn, deinen Schöpfer, 
der den Himmel ausgespannt und die Fundamente der Erde gelegt hat? Warum zitterst du dauernd vor der Wut dessen, der dich bedrängt,  der darauf ausgeht, dich zu vernichten?  Wo ist denn die Wut dessen, der dich bedrängt?
14Bald wird der Gefesselte freigelassen; 
er wird nicht im Kerker sterben  und es mangelt ihm nicht mehr an Brot.
15Ich bin doch der Herr, dein Gott, 
der das Meer aufwühlt, sodass die Wogen tosen.  Herr der Heere ist sein Name.
16Ich habe dir meine Worte in den Mund gelegt, 
im Schatten meiner Hand habe ich dich verborgen, als ich den Himmel ausspannte und die Fundamente der Erde legte  und zu Zion sagte: Du bist mein Volk.A
17Raff dich auf, raff dich auf, 
steh auf, Jerusalem! Du hast aus dem Becher des Zorns getrunken,  den der Herr in der Hand hielt. Du hast aus dem betäubenden Becher getrunken  und ihn geleert.A
18Da war von all den Söhnen, die sie gebar, 
keiner, der sie geführt hat. Da war von all den Söhnen, die sie aufzog,  keiner, der sie bei der Hand nahm.
19Beides hat dich getroffen 
doch wer klagt schon um dich? -: Verheerung und Zerstörung, Hunger und Schwert.  Doch wer tröstet dich schon?A
20An allen Straßenecken lagen deine Söhne hilflos da, 
wie Wildschafe im Netz, überwältigt vom Zorn des Herrn,  vom Schelten deines Gottes.
21Darum hör doch her, du Ärmste, 
die du betrunken bist, aber nicht vom Wein:
22So spricht der Herr, dein Gott und Gebieter, 
der für sein Volk kämpft: Schon nehme ich dir den betäubenden Becher aus der Hand,  den Kelch meines Zorns;  du sollst daraus nicht mehr trinken.
23Ich reiche ihn denen, die dich quälten, 
die zu dir sagten: Wirf dich zu Boden,  wir schreiten über dich weg. So musstest du deinen Rücken zum Fußboden machen,  zum Weg für die, die über dich schritten.A

Thursday, April 24, 2014

Jesaja 63 7-14
7Die Huld des Herrn will ich preisen, 
die ruhmreichen Taten des Herrn, alles, was der Herr für uns tat,  seine große Güte, die er dem Haus Israel erwies  in seiner Barmherzigkeit und seiner großen Huld.
8Er sagte: Sie sind doch mein Volk, 
meine Söhne, die nicht enttäuschen.  Er wurde ihr Retter in jeder Not.
9Nicht ein Bote oder ein Engel, 
sondern sein Angesicht hat sie gerettet. In seiner Liebe und seinem Mitleid  hat er selbst sie erlöst. Er hat sie emporgehoben und sie getragen  in all den Tagen der Vorzeit.
10Sie aber lehnten sich gegen ihn auf 
und betrübten seinen heiligen Geist. Da wandelte er sich und wurde ihr Feind,  ja, er führte Krieg gegen sie.
11Nun dachten sie an die Tage der Vorzeit, 
die Zeit seines Knechtes Mose: Wo ist der, der den Hirten seiner Schafe aus dem Meer herausgeführt hat?  Wo ist der, der seinen heiligen Geist in ihn gelegt hat,A
12der an der rechten Seite des Mose ging 
und ihm half mit mächtigem Arm, der das Wasser vor ihnen zerteilte,  um sich ewigen Ruhm zu verschaffen,
13der sie durch die Fluten führte wie Pferde durch die Steppe, 
ohne dass sie strauchelten?
14Der Geist des Herrn ließ sie zur Ruhe kommen, 
wie das Vieh, das ins Tal hinabzieht. So führtest du einst dein Volk,  um dir herrlichen Ruhm zu verschaffen.

Wednesday, April 23, 2014

Psalter 4
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Ein Psalm Davids.] 2Wenn ich rufe, erhöre mich, 
Gott, du mein Retter! Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war.  Sei mir gnädig und hör auf mein Flehen!A
3Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre, 
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen? [Sela]
4Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen; 
der Herr erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.A
5Ereifert ihr euch, so sündigt nicht! 
Bedenkt es auf eurem Lager und werdet still! [Sela]
6Bringt rechte Opfer dar 
und vertraut auf den Herrn!
7Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?» 
Herr, lass dein Angesicht über uns leuchten!
8Du legst mir größere Freude ins Herz, 
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
9In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein; 
denn du allein, Herr, lässt mich sorglos ruhen.

Tuesday, April 22, 2014

Jakobus 4 1-10

1Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.

2Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.

3Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.

4Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.

5Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.

6Doch er gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.

7Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.

8Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!

9Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis.

10Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen.
Sirach 2
1Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, 
dann mach dich auf Prüfung gefasst!
2Sei tapfer und stark, 
zur Zeit der Heimsuchung überstürze nichts!
3Hänge am Herrn und weiche nicht ab, 
damit du am Ende erhöht wirst.
4Nimm alles an, was über dich kommen mag, 
halt aus in vielfacher Bedrängnis!
5Denn im Feuer wird das Gold geprüft 
und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis.
6Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, 
hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen.A
7Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, 
hofft auf sein Erbarmen,  weicht nicht ab, damit ihr nicht zu Fall kommt.
8Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf ihn 
und er wird euch den Lohn nicht vorenthalten.A
9Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf Heil, 
auf immer währende Freude und auf Erbarmen!A
10Schaut auf die früheren Generationen und seht: 
Wer hat auf den Herrn vertraut  und ist dabei zuschanden geworden? Wer hoffte auf ihn und wurde verlassen?  Wer rief ihn an und er erhörte ihn nicht?
11Denn gnädig und barmherzig ist der Herr; 
er vergibt die Sünden und hilft zur Zeit der Not.
12Weh den mutlosen Herzen und den schlaffen Händen, 
dem Menschen, der auf zweierlei Wegen geht.A
13Weh dem schlaffen Herzen, weil es nicht glaubt; 
darum wird es keinen Schutz haben.
14Weh euch, die ihr die Hoffnung verloren habt. 
Was werdet ihr tun, wenn euch der Herr zur Rechenschaft zieht?
15Wer den Herrn fürchtet, ist nicht ungehorsam gegen sein Wort, 
wer ihn liebt, hält seine Wege ein.
16Wer den Herrn fürchtet, sucht ihm zu gefallen, 
wer ihn liebt, ist erfüllt von seinem Gesetz.
17Wer den Herrn fürchtet, macht sein Herz bereit 
und demütigt sich vor ihm.
18Besser ist es, in die Hände des Herrn zu fallen 
als in die Hände der Menschen. Denn wie seine Größe, so ist sein Erbarmen,  und wie sein Name, so sind auch seine Werke.
Sprichwörter/Sprüche
Das Lob der tüchtigen Frau: 31,10-31

10Eine tüchtige Frau, wer findet sie? 
Sie übertrifft alle Perlen an Wert.A
11Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie 
und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
12Sie tut ihm Gutes und nichts Böses 
alle Tage ihres Lebens.
13Sie sorgt für Wolle und Flachs 
und schafft mit emsigen Händen.
14Sie gleicht den Schiffen des Kaufmanns: 
Aus der Ferne holt sie ihre Nahrung.
15Noch bei Nacht steht sie auf, 
um ihrem Haus Speise zu geben  [und den Mägden, was ihnen zusteht].
16Sie überlegt es und kauft einen Acker, 
vom Ertrag ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.
17Sie gürtet ihre Hüften mit Kraft 
und macht ihre Arme stark.
18Sie spürt den Erfolg ihrer Arbeit, 
auch des Nachts erlischt ihre Lampe nicht.
19Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, 
ihre Finger fassen die Spindel.
20Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen 
und reicht ihre Hände dem Armen.
21Ihr bangt nicht für ihr Haus vor dem Schnee; 
denn ihr ganzes Haus hat wollene Kleider.
22Sie hat sich Decken gefertigt, 
Leinen und Purpur sind ihr Gewand.
23Ihr Mann ist in den Torhallen geachtet, 
wenn er zu Rat sitzt mit den Ältesten des Landes.
24Sie webt Tücher und verkauft sie, 
Gürtel liefert sie dem Händler.
25Kraft und Würde sind ihr Gewand, 
sie spottet der drohenden Zukunft.
26Öffnet sie ihren Mund, dann redet sie klug 
und gütige Lehre ist auf ihrer Zunge.
27Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, 
und isst nicht träge ihr Brot.
28Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, 
auch ihr Mann erhebt sich und rühmt sie:
29Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, 
doch du übertriffst sie alle.
30Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, 
nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.
31Preist sie für den Ertrag ihrer Hände, 
ihre Werke soll man am Stadttor loben.

Wednesday, April 16, 2014

Jesaja 8
11Denn so sprach der Herr, als seine Hand mich packte und er mich davon abhielt, auf dem Weg dieses Volkes zu gehen: 12Nennt nicht alles Verschwörung, 
was dieses Volk Verschwörung nennt. Was es fürchtet, sollt ihr nicht fürchten;  wovor es erschrickt, davor sollt ihr nicht erschrecken.
13Den Herrn der Heere sollt ihr heilig halten; 
vor ihm sollt ihr euch fürchten,  vor ihm sollt ihr erschrecken.
14Er wird das Heiligtum sein für die beiden Reiche Israels: 
der Stein, an dem man anstößt,  der Felsen, an dem man zu Fall kommt. Eine Schlinge und Falle wird er sein  für alle, die in Jerusalem wohnen.A
15Viele stolpern darüber, 
sie fallen und zerschellen;  sie verstricken und verfangen sich.
Jesaja 66 1-6
1So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron 
und die Erde der Schemel für meine Füße. Was wäre das für ein Haus,  das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort,  an dem ich ausruhen könnte?
2Denn all das hat meine Hand gemacht; 
es gehört mir ja schon - Spruch des Herrn. Ich blicke auf den Armen und Zerknirschten  und auf den, der zittert vor meinem Wort.
3Man opfert Rinder - und erschlägt Menschen; 
man opfert Schafe - und erwürgt Hunde; man bringt Speiseopfer dar -  und auch Schweineblut; man spendet Weihrauch -  und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen  und an ihren Götterbildern Gefallen haben,A
4so wähle ich für sie die Strafe aus 
und bringe über sie Schrecken. Denn sie gaben keine Antwort, als ich sie rief,  als ich zu ihnen redete, hörten sie nicht; sondern sie haben getan, was mir missfällt,  und haben sich für das entschieden, was ich nicht will.
5Hört das Wort des Herrn, 
die ihr zittert vor seinem Wort! Eure Brüder, die euch hassen,  die euch um meines Namens willen verstoßen, sie sagen: Der Herr soll doch seine Herrlichkeit zeigen,  damit wir eure Freude miterleben.  Aber sie werden beschämt.
6Horcht: Getöse dringt aus der Stadt, 
Getöse aus dem Tempel.  Horcht: Der Herr vergilt seinen Feinden ihr Tun.
Baruch 3
Die göttliche Weisheit, Israels Vorrecht: 3,9 - 4,4

9Höre, Israel, die Gebote des Lebens; merkt auf, um Einsicht zu erlangen. 10Warum, Israel, warum lebst du im Gebiet der Feinde, siechst dahin in einem fremden Land, 11bist unrein geworden, den Toten gleich, wurdest zu den Abgeschiedenen gezählt? 12Du hast den Quell der Weisheit verlassen. 13Wärest du auf Gottes Weg gegangen, du wohntest in Frieden für immer. 14Nun lerne, wo die Einsicht ist, wo Kraft und wo Klugheit, dann erkennst du zugleich, wo langes Leben und Lebensglück, wo Licht für die Augen und Frieden zu finden sind.
15Wer hat je den Ort (der Weisheit) gefunden? Wer ist zu ihren Schatzkammern vorgedrungen? 16Wo sind die Gebieter der Völker? Sie herrschten sogar über die Tiere der Erde 17und spielten mit den Vögeln des Himmels; sie häuften Silber und Gold, worauf die Menschen vertrauen, und ihr Besitz hatte keine Grenzen. 18Wo sind sie, die das Silber so kunstvoll schmiedeten, dass ihre Werke unbegreiflich sind? 19Verschwunden sind sie, hinabgestiegen zur Unterwelt; andere traten an ihre Stelle. 20Andere erblickten nach ihnen das Licht und wohnten auf der Erde; doch auch sie haben den Weg der Weisheit nicht erkannt, 21ihre Pfade nicht verstanden und ihre Spur nicht aufgenommen. Auch ihre Söhne blieben ihrem Weg fern. 22Nicht hörte man die Weisheit in Kanaan, nicht erschien sie in Teman. 23Auch die Söhne der Hagar, die überall auf der Erde nach Einsicht suchen, die Kaufleute von Midian und Teman, die Fabeldichter und die Forscher nach Einsicht, auch sie haben den Weg der Weisheit nicht erkannt und ihre Pfade nicht entdeckt. 24Israel, wie groß ist das Haus Gottes, wie weit das Gebiet seiner Herrschaft! 25Unendlich groß und unermesslich hoch. 26Dort wurden die Riesen geboren, die berühmten Männer der Urzeit, hoch an Wuchs und Meister im Kampf. 27Und doch hat Gott nicht diese erwählt, nicht ihnen den Weg der Weisheit gezeigt. 28Sie gingen zugrunde, weil sie ohne Einsicht waren; ihrer Torheit wegen gingen sie unter. 29Wer stieg zum Himmel hinauf, holte die Weisheit und brachte sie aus den Wolken herab? 30Wer fuhr über das Meer und entdeckte sie und brachte sie her gegen lauteres Gold? 31Keiner weiß ihren Weg, niemand kennt ihren Pfad. 32Doch der Allwissende kennt sie; er hat sie in seiner Einsicht entdeckt. Er hat ja die Erde für immer gegründet, er hat sie mit Tieren bevölkert. 33Er entsendet das Licht und es eilt dahin; er ruft es zurück und zitternd gehorcht es ihm. 34Froh leuchten die Sterne auf ihren Posten. 35Ruft er sie, so antworten sie: Hier sind wir. Sie leuchten mit Freude für ihren Schöpfer. 36Das ist unser Gott; kein anderer gilt neben ihm. 37Er hat den Weg der Weisheit ganz erkundet und hat sie Jakob, seinem Diener, verliehen, Israel, seinem Liebling. 38Dann erschien sie auf der Erde und hielt sich unter den Menschen auf.

41Sie ist das Buch der Gebote Gottes, das Gesetz, das ewig besteht. Alle, die an ihr fest halten, finden das Leben; doch alle, die sie verlassen, verfallen dem Tod. 2Kehr um, Jakob, ergreif sie! Geh deinen Weg im Glanz ihres Lichtes! 3Überlass deinen Ruhm keinem andern, dein Vorrecht keinem fremden Volk! 4Glücklich sind wir, das Volk Israel; denn wir wissen, was Gott gefällt.

Monday, April 14, 2014

Pslater 120 121
120 [Ein Wallfahrtslied.] 
Ich rief zum Herrn in meiner Not 
und er hat mich erhört.
2Herr, rette mein Leben vor Lügnern, 
rette es vor falschen Zungen!
3Was soll er dir tun, was alles dir antun, 
du falsche Zunge?
4Scharfe Pfeile von Kriegerhand 
und glühende Ginsterkohlen dazu.A
5Weh mir, dass ich als Fremder in Meschech bin 
und bei den Zelten von Kedar wohnen muss!
6Ich muss schon allzu lange wohnen 
bei Leuten, die den Frieden hassen.
7Ich verhalte mich friedlich; 
doch ich brauche nur zu reden, dann suchen sie Hader

121[Ein Wallfahrtslied.] 
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: 
Woher kommt mir Hilfe?
2Meine Hilfe kommt vom Herrn, 
der Himmel und Erde gemacht hat.
3Er lässt deinen Fuß nicht wanken; 
er, der dich behütet, schläft nicht.
4Nein, der Hüter Israels 
schläft und schlummert nicht.
5Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; 
er steht dir zur Seite.
6Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden 
noch der Mond in der Nacht.
7Der Herr behüte dich vor allem Bösen, 
er behüte dein Leben.
8Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, 
von nun an bis in Ewigkeit.

Saturday, April 12, 2014

Johannes 14 : 1 - 14

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!
 
2Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
 
3Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
 
4Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
 
5Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
 
6Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
 
7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
 
8Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
 
9Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
 
10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
 
11Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
 
12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
 
13Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.
 
14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

Wednesday, April 9, 2014

Ezechiel 36

1Du aber, Menschensohn, sprich als Prophet zu den Bergen Israels und sag: Ihr Berge Israels, hört das Wort des Herrn!

2So spricht Gott, der Herr: Die Feinde haben von euch gesagt: Ha, ihr seid für immer verödet; jetzt gehört ihr uns.

3Darum tritt als Prophet auf und sag: So spricht Gott, der Herr: Weil ihr verödet seid, weil man von allen Seiten nach euch geschnappt hat, sodass ihr jetzt Besitz der übrigen Völker seid, weil ihr ins Gerede gekommen und zum Gespött der Leute geworden seid,

4darum, ihr Berge Israels, hört das Wort Gottes, des Herrn: So spricht Gott, der Herr, zu den Bergen und Hügeln, den Schluchten und Tälern, zu den verfallenen Ruinen und den verlassenen Städten: Weil ihr von den übrigen Völkern ringsum ausgeplündert und verspottet worden seid,

5darum - so spricht Gott, der Herr - werde ich mit glühender Leidenschaft über die übrigen Völker und über ganz Edom reden. Voll Frohlocken haben sie sich mein Land angeeignet. Voll Schadenfreude haben sie das Weideland erbeutet.

6Darum sprich als Prophet zum Land Israel und sag zu den Bergen und Hügeln, zu den Schluchten und Tälern: So spricht Gott, der Herr: Ich rede voll Leidenschaft und Grimm, weil ihr von den Völkern so viel Schimpf ertragen müsst.

7Darum - so spricht Gott, der Herr: Ich erhebe meine Hand (zum Schwur) und sage: Die Völker rings um euch werden den gleichen Schimpf ertragen müssen.

8Ihr aber, ihr Berge Israels, sollt wieder grün werden und Früchte hervorbringen für mein Volk Israel; denn es wird bald zurückkommen.

9Seht, ich wende mich euch wieder zu und dann ackert und sät man wieder auf euch

10und ich lasse viele Menschen dort leben, das ganze Haus Israel. Die Städte werden wieder bewohnt sein und die Ruinen aufgebaut.

11Ich lasse viele Menschen und Tiere auf euch leben und sie werden sich vermehren und fruchtbar sein. Ich will dafür sorgen, dass ihr wieder bewohnt seid, wie ihr es früher wart; ich will euch mehr Gutes erweisen als je zuvor. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.

12Viele Menschen, mein ganzes Volk Israel, lasse ich zu euch kommen und sie werden euch in Besitz nehmen; ihr werdet für immer ihr Erbbesitz sein und ihnen nie mehr ihre Kinder wegnehmen.

13So spricht Gott, der Herr: Man sagt zu dir: Du bist eine Menschenfresserin und hast deinem eigenen Volk die Kinder weggenommen.

14Aber du sollst keine Menschen mehr fressen und deinem eigenen Volk nicht mehr die Kinder wegnehmen - Spruch Gottes, des Herrn.

15Du sollst nie mehr anhören müssen, wie die Völker dich beschimpfen, und nie mehr ertragen müssen, dass die Nationen dich verhöhnen. Du wirst deinem eigenen Volk nicht mehr die Kinder wegnehmen - Spruch Gottes, des Herrn.
16Das Wort des Herrn erging an mich:

17(Hör zu,) Menschensohn! Als Israel in seinem Land wohnte, machten sie das Land durch ihr Verhalten und ihre Taten unrein. Wie die monatliche Unreinheit der Frau war ihr Verhalten in meinen Augen.

18Da goss ich meinen Zorn über sie aus, weil sie Blut vergossen im Land und das Land mit ihren Götzen befleckten.

19Ich zerstreute sie unter die Völker; in alle Länder wurden sie vertrieben. Nach ihrem Verhalten und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet.

20Als sie aber zu den Völkern kamen, entweihten sie überall, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen; denn man sagte von ihnen: Das ist das Volk Jahwes und doch mussten sie sein Land verlassen.

21Da tat mir mein heiliger Name leid, den das Haus Israel bei den Völkern entweihte, wohin es auch kam.

22Darum sag zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht euretwegen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr bei den Völkern entweiht habt, wohin ihr auch gekommen seid.

23Meinen großen, bei den Völkern entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Völker - Spruch Gottes, des Herrn - werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise.

24Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land.

25Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen.

26Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch.

27Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.

28Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.
29Ich befreie euch von allem, womit ihr euch unrein gemacht habt. Ich rufe dem Getreide zu und befehle ihm zu wachsen. Ich verhänge über euch keine Hungersnot mehr.

30Ich vermehre die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes, damit ihr nicht mehr unter den Völkern die Schande einer Hungersnot ertragen müsst.

31Dann werdet ihr an euer verkehrtes Verhalten und an eure bösen Taten denken und es wird euch ekeln vor euch selbst wegen eurer Gräueltaten.

32Doch nicht euretwegen handle ich so - Spruch Gottes, des Herrn -, das sollt ihr wissen. Errötet und vergeht vor Scham wegen eures Treibens, ihr vom Haus Israel.

33So spricht Gott, der Herr: Wenn ich euch von all euren Sünden gereinigt habe, mache ich die Städte wieder bewohnbar und die Ruinen werden wieder aufgebaut.

34Das verödete Land wird bestellt, es liegt nicht mehr öde vor den Augen all derer, die vorübergehen.

35Dann wird man sagen: Dieses verödete Land ist wie der Garten Eden geworden; die zerstörten, verödeten, vernichteten Städte sind wieder befestigt und bewohnt.

36Dann werden die Völker, die rings um euch noch übrig sind, erkennen, dass ich, der Herr, das Zerstörte wieder aufgebaut und das Ödland wieder bepflanzt habe. Ich, der Herr, habe gesprochen und ich führe es aus.

37So spricht Gott, der Herr: Ich lasse mich vom Haus Israel dazu bewegen, auch noch das zu tun: Ich werde die Menschen vermehren wie eine Schafherde.

38Wie die zum Opfer geweihten Schafe, wie die Schafe an den Festen Jerusalem füllen, so sollen Herden von Menschen die zerstörten Städte bevölkern. Dann wird man erkennen, dass ich der Herr bin.

Tuesday, April 8, 2014

2 Chronik. 7
14und mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.

15Meine Augen sollen jetzt für das Gebet an diesem Ort offen sein und meine Ohren sollen darauf achten.

16Ich habe jetzt dieses Haus erwählt und geheiligt, damit mein Name ewig hier sei. Meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen.

17Wenn du deinen Weg vor mir gehst, wie ihn dein Vater David gegangen ist, und wenn du alles tust, was ich dir befohlen habe, wenn du auf meine Gesetze und Rechtsvorschriften achtest,

18dann werde ich deinen Königsthron bestehen lassen, wie ich es deinem Vater David zugesichert habe, zu dem ich gesagt habe: Es soll dir nie an einem Herrscher über Israel fehlen.

19Doch wenn ihr euch von mir abwendet und meine Gesetze und Gebote, die ich euch gegeben habe, übertretet, wenn ihr euch anschickt, andere Götter zu verehren und euch vor ihnen niederzuwerfen,

20dann werde ich euch aus meinem Land vertreiben, das ich euch gegeben habe. Dieses Haus, das ich meinem Namen geweiht habe, werde ich aus meinem Angesicht wegschaffen und zum Gespött und zum Hohn unter allen Völkern machen.

21Jeder, der an diesem Haus, das so erhaben war, vorübergeht, wird sich entsetzen und fragen: Warum hat der Herr diesem Land und diesem Haus das angetan?

22Und man wird antworten: Weil sie den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus Ägypten geführt hat, verlassen und sich an andere Götter gehängt, sich vor ihnen niedergeworfen und sie verehrt haben, darum hat er all dieses Unglück über sie gebracht.

Sunday, April 6, 2014

Psalter 138
1[Von David.] Ich will dir danken aus ganzem Herzen, 
dir vor den Engeln singen und spielen;
2ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel 
hin und deinem Namen danken für deine Huld und Treue. Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,  deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
3Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief; 
du gabst meiner Seele große Kraft.
4Dich sollen preisen, Herr, alle Könige der Welt, 
wenn sie die Worte deines Mundes vernehmen.
5Sie sollen singen von den Wegen des Herrn; 
denn groß ist die Herrlichkeit des Herrn.
6Ja, der Herr ist erhaben; 
doch er schaut auf die Niedrigen  und die Stolzen erkennt er von fern.
7Gehe ich auch mitten durch große Not: 
du erhältst mich am Leben. Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde  und deine Rechte hilft mir.
8Der Herr nimmt sich meiner an. 
Herr, deine Huld währt ewig.  Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!
Micha 7
Neue Verheißungen: 8-20
8Freu dich nicht über mich, meine Feindin! 
Zwar liege ich am Boden,  doch ich stehe wieder auf. Zwar sitze ich in der Finsternis,  aber der Herr ist mein Licht.
9Ich habe mich gegen den Herrn versündigt; 
deshalb muss ich seinen Zorn ertragen, bis er meine Sache vertritt  und mir Recht verschafft. Er wird mich hinausführen ins Licht,  ich werde seine Heilstat erleben.
10Meine Feindin wird es sehen 
und vor Scham vergehen;  denn sie sagte zu mir: Wo ist Jahwe, dein Gott?  Und meine Augen werden sich an ihr weiden.  Dann wird sie zertreten wie Gassenkot.
11Es kommt der Tag, 
an dem man deine Mauern wieder aufbaut,  der Tag, an dem deine Grenzen sich weiten.
12An jenem Tag kommen alle zu dir, 
von Assur bis Ägypten  und von Ägypten bis zum Eufrat, von einem Meer zum andern  und von einem Gebirge zum andern.
13Die Erde aber wird zur Wüste 
wegen (der Sünden) ihrer Bewohner;  so ernten sie die Frucht ihrer Taten.
14Führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, 
die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis  mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden  wie in den Tagen der Vorzeit.
15Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, 
lass uns deine Wunder schauen!
16Die Völker mit all ihrer Macht 
sollen sich schämen, wenn sie es sehen. Sie sollen die Hand auf den Mund legen,  ihre Ohren sollen taub werden.
17Staub sollen sie fressen wie die Schlange, 
wie das Gewürm am Boden. Zitternd sollen sie herauskommen aus ihren Burgen,  vor den Herrn treten, unseren Gott,  voll Schrecken und Furcht vor dir.
18Wer ist ein Gott wie du, 
der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes  das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn;  denn er liebt es, gnädig zu sein.
19Er wird wieder Erbarmen haben mit uns 
und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden  in die Tiefe des Meeres hinab.
20Du wirst Jakob deine Treue beweisen 
und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast  in den Tagen der Vorzeit.

Saturday, April 5, 2014

Exodus 14
13Mose aber sagte zum Volk: Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet. Wie ihr die Ägypter heute seht, so seht ihr sie niemals wieder. 14Der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten. 15Der Herr sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sag den Israeliten, sie sollen aufbrechen. 16Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer und spalte es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können. 17Ich aber will das Herz der Ägypter verhärten, damit sie hinter ihnen hineinziehen. So will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweisen. 18Die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich am Pharao, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweise. 

Thursday, April 3, 2014

Haggai
Die Verheißung an den Davidsohn: 2,20-23

20Am vierundzwanzigsten Tag des Monats erging das Wort des Herrn ein zweites Mal an Haggai: 21Sag zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich lasse den Himmel und die Erde erbeben. 22Ich stürze die Throne der Könige und zerschlage die Macht der Königreiche der Völker. Ich stoße die Kriegswagen samt ihren Fahrern um, die Pferde sinken samt ihren Reitern zu Boden, einer vom Schwert des andern getroffen. 23An jenem Tag - Spruch des Herrn der Heere - nehme ich dich, mein Knecht Serubbabel, Sohn Schealtiëls, - Spruch des Herrn - und mache dich zu meinem Siegelring; denn ich habe dich erwählt - Spruch des Herrn der Heere.