Sunday, April 27, 2014

Zefanja 3

9an jenem Tag rechne ich ab mit jedem, 
der über die Schwelle springt, mit allen, die das Haus ihres Herrn  mit Betrug und Gewalt anfüllen.
10An jenem Tag - Spruch des Herrn - 
hört man vom Fischtor her Geschrei und aus der Neustadt lautes Jammern  und von den Hügeln her großes Getöse.
11Jammert, ihr Bewohner der Senke! 
Denn das ganze Krämervolk verstummt,  alle Geldwechsler sind ausgerottet.
12In jener Zeit durchsuche ich Jerusalem mit der Laterne 
und rechne ab mit den Herren, die dick geworden sind auf ihrer Hefe und denken:  Der Herr tut weder Gutes noch Böses.
13Darum werden ihre Reichtümer geraubt 
und ihre Häuser verwüstet. Sie werden Häuser bauen, aber nicht darin wohnen;  sie werden Weinberge anlegen, aber den Wein nicht trinken.
14Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, 
er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter,  da schreit sogar der Kriegsheld auf.
15Ein Tag des Zorns ist jener Tag, 
ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens,  ein Tag des Dunkels und der Finsternis,  ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht,
16ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten 
und auf den hohen Zinnen.
17Da jage ich den Menschen Angst ein, 
sodass sie wie blind umherlaufen;  denn sie haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt  und ihr fettes Mark wie Kot.
18Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten 
am Tag des Zornes des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers  wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet allen Bewohnern der Erde ein Ende,  ein schreckliches Ende.

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